Donnerstag, 30. Juni 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #27


eine Aktion von Steffis Bücherbloggeria

Heutiges Thema: Eure bisherigen Lesehighlights 2016

Dienstag, 28. Juni 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #48

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese immer noch "A Clash of Kings" von George R.R. Martin und bin auf Seite 709.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"If you dir stupidly, I'm going to feed your body to the goats," Tyrion threatened as the first load of Stone Crows pushed off from the quay.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Viel kann ich jetzt nicht unbedingt sagen, weil ich nicht so viel gelesen habe. In der letzten Woche hatte ich nicht die größte Lust zu lesen, was vielleicht daran liegt, dass die Bücher recht zäh sind. So gut und spannend die Bücher sin mögen, sie sind einfach zäh und das verlangsamt meinen Lesefluss doch um einiges.  Ich hoffe aber, dass ich das Buch noch diesen Monat beenden kann. Sind ja immerhin nicht mehr viele Seiten.

4. Isst oder trinkst du gerne beim Lesen? Wenn ja, was?
Ja. Wenn ich trinke, dann ich es immer Wasser, weil ich so gut wie nichts anderes trinke. Ab und zu ist es auch mal Tee. Wenn ich während des Lesens esse, dann sind es meist irgendwelche Süßigkeiten. Aber ich lese auch schon mal gerne während ich Frühstücke oder zu Abend esse. Ich hatte noch nie ein Problem damit, dass ich die Bücher verschmutze, weswegen das für mich auch kein Drama ist.

Samstag, 25. Juni 2016

[Rezension] Paige Toon- Das verrückte Leben der Jessie Jefferson

Autor: Paige Toon
Titel: Das verrückte Leben der Jessie Jefferson
Original Titel: The Accidental Life of Jessie Jefferson
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 304
Verlag: Harper Collins
Veröffentlichung: 10. Juni 2016
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-3-95967-023-4
Preis: 14.99 €

Inhalt:
An Jessies 15. Geburtstag verunglückt ihre Mutter tödlich - ohne je verraten zu haben, wer ihr leiblicher Vater ist. Außer sich vor Trauer und Wut, entlockt Jessie ihrem Stiefvater das schockierende Geheimnis. Ihr Erzeuger ist der Mega-Rockstar Johnny Jefferson, der nichts von ihrer Existenz ahnt! Klar, dass Jessie ihren berühmten Dad unbedingt treffen will, doch der Besuch im sonnigen Kalifornien, wo Johnny mit seiner Familie lebt, verläuft zunächst holprig. Dank des heißen Nachwuchsmusikers Jack findet Jessie schließlich Gefallen an der Glitzerwelt von L.A. Aber kann sie in dieser Glamourwelt wirklich bestehen?

Zitate:
"Im Moment möchte ich nur eins: meinen leiblichen Vater kennenlernen. Mit welcher Konsequenz auch immer." (S.56)

"Seine tiefe Stimme erkenne ich sofort. Direkt vor mir bleibt er stehen und mustert mich aus seinen grünen Augen mit durchdringendem Blick. Ich bin hoffnungslos überfordert." (S.105)

Meine Meinung:
Das Buch habe ich auf BloggDeinBuch entdeckt und dank Harper Collins konnte ich es dann auch lesen. Das Buch ist mir aufgrund des Inhaltes ins Auge gesprungen, weil sich dieser ganz amüsant anhörte und mein Interesse sofort geweckt hat. Ich hatte allerdings keine sehr hohen Erwartungen, weil ich von dem Buch noch absolut gar nichts gehört habe und von der Autorin bisher nichts gelesen habe. Dementsprechend war ich noch gespannter darauf zu sehen, wie mir das Buch gefallen wird. 
Der Einstieg in die Handlung viel mir ganz leicht. Man wird zwar direkt in die Handlung hineingeworfen, aber man findet sich doch ganz schnell in der Handlung, dem Setting und mit den Charakteren zurecht. Ich hatte damit absolut keine Schwierigkeiten und auch im Laufe der Handlung tauchten dazu keine Schwierigkeiten auf. 
Den Verlauf der Handlung empfand ich ebenfalls als sehr stimmig und in einem guten Tempo. Ich hatte nie das Gefühl, dass etwas zu rasch oder gehetzt geschehen ist. Man könnte zwar meinen, dass die Beziehung, die von Jessie und Johnny aufgebaut wird, zu schnell geht, aber wenn man bedenkt, dass die beiden nur eine Woche Zeit miteinander haben, passt das auch schon wieder gut in die Handlung. Gefallen hat mir auch, dass wir, bevor Jessie und Johnny aufeinander treffen, die Beziehung zwischen Jessie und ihrem Stiefvater erleben konnten und womit die beiden sich herumschlagen müssen. 
Leider ist mir schnell aufgefallen, dass ich keine Verbindung zu den Charakteren aufgebaut habe. Sie waren für mich einfach nicht greifbar. Ich weiß nicht woran es lag, denn ich fand, dass die Charaktere genug an Tiefe besaßen. Jeder der Charaktere hatte eine Vergangenheit, die sie beeinflusst und es war jedesmal sehr passend. Ich hatte außerdem auch kein Problem damit, dass Jessie mit 15 Jahren schon trinkt und raucht, besonders wenn man bedenkt, dass das heutzutage fast alltäglich ist. An der ein oder anderen Stelle fand ich das aber ziemlich konstruiert und ich habe Jessie das Verhalten nicht wirklich abgekauft, auch wenn es ihre Art sein soll, mit ihrer Trauer und dem Frust umzugehen. Was mich außerdem etwas gestört hat war, dass Jessie sich wirklich innerhalb von 5 Minuten verliebt. Das war so der größte Punkt, der mich genervt hat. Toll fand ich in einigen Situationen Johnny und wie er mit seiner plötzlichen Vaterrolle für einen Teenager umgegangen ist. Man hat richtig gemerkt, wie er versucht, für Jessie da zu sein und in seine Vaterrolle für sie hineinzufinden, die sich natürlich zu der unterscheidet, die er bisher für seine zwei jungen Söhnen hatte. 
Besonders das Ende hat mir gefallen, weil man hier ganz gut sehen konnte, wie sich Jessie in dieser kurzen Zeit mit Johnny sich weiterentwickelt hat und auch, wie sie mit ihrem Stiefvater oder ihren Freunden bei sich zu Hause umgeht. Nach dem Ende bin ich auch wirklich gespannt, wie es weitergeht. 

Fazit:
Das verrückte Leben der Jessie Jefferson ist ein toller Auftakt, der neugierig auf mehr macht. Auch wenn ich keine Verbindung zu den Charakteren aufbauen konnte, bin ich dennoch gespannt, was Jessie in den nächsten Büchern noch so erlebt und wie sie mit ihrem neuen Leben zurechtkommt.

Donnerstag, 23. Juni 2016

[Rezension] Jojo Moyes - Me Before You

Autor: Jojo Moyes
Titel: Me Before You
Deutscher Titel: Ein ganzes halbes Jahr
Reihe: Band 1 von 2
Seiten: 481
Verlag: Penguin
Veröffentlichung: 5. Januar 2012
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-0-7181-5783-8
Preis: ca. 9€

Inhalt:
Lou Clark knows lots of things. She knows how many footsteps there are between the bus stop and home. She knows she likes working in The Buttered Bun tea shop and she knows she might not love her boyfriend Patrick.
What Lou doesn't know is she's about to lose her job or that knowing what's coming is what keeps her sane.
Will Traynor knows his motorcycle accident took away his desire to live. He knows everything feels very small and rather joyless now and he knows exactly how he's going to put a stop to that.
What Will doesn't know is that Lou is about to burst into his world in a riot of colour. And neither of them knows they're going to change the other for all 
time. 

Zitate:
"You only get one life. It's actually your duty to live it as fully as possible."

"Some mistakes... Just have greater consequences than others. But you don't have to let the results of one mistake be the thing that defines you."

Meine Meinung:
Ich habe das Gefühl, dass wirklich jeder das Buch schon gelesen hat. Besonders da es ja einen riesen Hype um das Buch gab, als es erschienen ist. Ich hatte daher schon immer ein gewisses Interesse für das Buch, aber erst durch den Film kam die Motivation auf, es auch endlich zu lesen, weil ich es noch getan haben wollte, bevor ich mir den Film ansehen werde. Aufgrund des Hypes hatte ich sehr hohe Erwartungen, weil ich wirklich NUR positives über das Buch gehört habe. Ich war auch schon darauf eingestellt, dass es emotional werden würde. 
Der Einstieg in die Handlung viel mir sehr leicht. Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass wir zuerst einen Einblick in Wills Leben bekommen haben, bevor er den Unfall hatte und Lou erst dann kennen lernen. So wusste man als Leser gleich, wie Will einmal war. 
Die Handlung an sich war recht simpel, wenn man sich die ernste Seite weg denkt, aber trotz dieser simplen Handlung sind doch keine Längen aufgetaucht. Es war immer irgendwas los. Mag es jetzt sein, dass Will und Lou etwas gemacht haben oder es auf emotionaler Ebene war. Jojo Moyes hat es geschafft, dass man auf allen Ebenen von dem Buch gefesselt wird, ohne das einem ein einziges Mal langweilig wird. Mich freut es auch, dass sie sich an ein solch gesellschaftskritisches Thema herangetraut hat. Die Handlung wurde, wenn mal nichts großartiges los war, durch die Dialoge zwischen den Charakteren wieder interessant und unterhaltsam gemacht. Die Dialoge haben sowieso den meisten Spaß in alles hineingebracht. Die Dynamiken zwischen den ganzen Charakteren stimmen einfach und Jojo Moyes hat die verschiedenen Schwierigkeiten der Charaktere sehr gut herübergebracht, sodass man sie nachvollziehen kann, selbst wenn man selber nie in einer solchen Lage war. Mir haben es ja die Familien von Lou und Will angetan, denn die waren absolut passend. Beide Familien sind absolut verschieden, aber sie haben dennoch sehr viel zur Handlung beigetragen und waren nicht nur Extras, die man auch hätte weglassen können. So erging es mir aber bei wirklich jedem Charakter. 
Jojo Moyes hat sich bei ihrem Buch an ein wirklich schwieriges Thema herangetraut und es hat mir sehr gut gefallen, wie sie damit umgegangen ist. Gerade deswegen gefällt mir auch das Ende super gut und ich bin froh, dass sich die Autorin für dieses Ende entschieden hat. Mir war ja von Anfang an klar, was am Ende geschehen wird, weil ich den Trailer zum Film kenne, der wirklich fast alles verrät. 

Fazit:
Jojo Moyes hat mit dem Buch bei mir wirklich ins schwarze getroffen. Ich habe das Buch als sehr realistisch empfunden und es hat mir eine Freude gemacht es zu lesen. Ich springe vor Begeisterung zwar nicht umher, aber ich kann das Buch dennoch jedem empfehlen.

Dienstag, 21. Juni 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #47

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "A Clash of Kings" und bin auf Seite 528.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Varys stood over the brazier, warming his soft hands."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich weiß gar nicht, wie lange ich das Buch schon lese, aber definitiv zu lange. Aber kein Wunder, wenn ich nebenbei immer andere Bücher gelesen habe. Jetzt konzentriere ich mich aber voll und ganz auf das Buch und hoffe es noch diesen Monat beenden zu können. Ich liebe ja Game of Thrones und nach der letzten Folge gestern, bin ich auch wieder richtig in der Stimmung das Buch zu lesen. 

4. Magst du lieber realistische Namen für Protagonisten oder gefällt es dir besser, wenn es sehr untypische Namen sind?
Das ist mir ehrlich gesagt nicht wichtig. Es kommt aber definitiv drauf an, welchem Genre das Buch entstammt. Ist es ein Fantasybuch, dann kann es auch realistische Namen haben, aber untypische Namen passen oft einfach besser. Bei Büchern, die in unserer Welt und Zeit spielt, passen allerdings realistische Namen besser. 

Montag, 20. Juni 2016

[Rezension] Leigh Bardugo - Ruin and Rising

Autor: Leigh Bardugo
Titel: Ruin and Rising
Deutscher Titel: Grischa: Lodernde Schwingen
Reihe: Band 3 von 3
Seiten: 368
Verlag: Square Fish
Veröffentlichung: 19. Juni 2014
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-2500-6316-8
Preis: ca. 10€

Inhalt:
The capital has fallen.
The Darkling rules Ravka from his shadow throne.
Now the nation's fate rests with a broken Sun Summoner, a disgraced tracker, and the shattered remnants of a once-great magical army.
Deep in an ancient network of tunnels and caverns, a weakened Alina must submit to the dubious protection of the Apparat and the zealots who worship her as a Saint. Yet her plans lie elsewhere, with the hunt for the elusive firebird and the hope that an outlaw prince still survives.
Alina will have to forge new alliances and put aside old rivalries as she and Mal race to find the last of Morozova's amplifiers. But as she begins to unravel the Darkling's secrets, she reveals a past that will forever alter her understanding of the bond they share and the power she wields. The firebird is the one thing that stands between Ravka and destruction—and claiming it 
could cost Alina the very future she’s fighting for.

Zitate:
"I will strip away all that you know, all that you love, until you have no shelter but mine."

"Beauty was your armour. Fragile stuff, all show. But what's inside you? That's steel. It's brave and unbreakable. And it doesn't need fixing."

Meine Meinung:
Von dem zweiten Band der Grischa-Trilogie war ich ja recht enttäuscht gewesen, weswegen ich meine Erwartungen für den Abschluss heruntergeschraubt habe. Die Hoffnung, dass der Abschluss wieder besser wird, habe ich aber dennoch nicht aufgegeben, weil das für Trilogien doch typisch ist. Beginnen mit einem Bang und enden auch mit einem. 
Leider viel mir der Einstieg in das Buch nicht ganz einfach. Ich konnte mich an den Inhalt vom zweiten Teil nur noch grob erinnern und hatte dadurch wirkliche Schwierigkeiten. Das hat sich aber alles wieder geändert, nachdem ich mir eine ausführliche Zusammenfassung im Internet herausgesucht habe um mich nochmal einzulesen. Danach konnte ich das Buch wirklich ohne Probleme weiterlesen und es konnte mich auch schon zu Anfang viel mehr packen als sein Vorgänger, besonders, da ich nach dem Ende von Band 2 ganz gespannt war, wie alles enden wird. 
Ich fand den Verlauf der Handlung stimmig. Sie ging zwar etwas langsamer vonstatten, aber es fehlte dennoch nicht an Action und alles hat einen Sinn ergeben und man konnte allem folgen. Man merkt wirklich, dass es einen roten Faden gab. Es ist trotz des langsameren Tempos einiges geschehen und ich habe wirklich kaum was davon vorhergesehen. Bis zum Ende hin konnte ich mir nie sicher sein, was als nächstes geschehen würde. Einiges konnte mich auch wirklich überraschen oder auch schockieren. Besonders eine Sache konnte mich schockieren, die mit einem meiner Lieblingcharakteren zu tun hat. Wer es ist, werde ich aber nicht verraten.
Die Charaktere haben mir wieder ganz gut gefallen und endlich habe ich sie auch nicht mehr alle Nebencharaktere durcheinander gebracht. Besonders Alinas Entwicklung hat mich begeistert. Wenn man sich mal ansieht, wie sie am Anfang des Buches war und zum Ende hin, dann liegen da Welten zwischen und das nicht nur, weil Alina zu Anfang extrem geschwächt war. Welche Charaktere mir immer mehr ans Herz gewachsen sind, waren Tolya und Tamar. Die beiden fand ich ja schon im zweiten Band toll, aber hier gefielen sie mir noch besser. Mit welchem Charakter ich leider immer noch nicht klar gekommen bin war Mal. Er ist einfach so langweilig und ich hätte lieber mehr von anderen Charakteren erlebt als von ihm. 
Womit ich bei dem Buch auch unzufrieden war ist das Ende. Es hat mich absolut nicht begeistert zurückgelassen, was ich mir eigentlich gewünscht hätte. Es war nicht schlecht, besonders der finale Kampf, aber alles danach fand ich nicht so toll. Da hätte ich mir lieber etwas anderes gewünscht.

Fazit:
Ein toller Abschluss dieser Trilogie, auch wenn ich mit dem Ende nicht ganz so zufrieden bin. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und trenne mich nur ungerne von den Charakteren. Naja, außer von Mal. 


Donnerstag, 16. Juni 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #26


eine Aktion von Steffis Bücherbloggeria

Heutiges Thema: Die 10 besten Einzelbände











Dienstag, 14. Juni 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #46

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "The Hidden Oracle" von Rick Riordan und bin auf S.127.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"No one knew what to make of Meg."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Bei The Hidden Oracle handelt es sich um den Start einer neuen Reihe von Rick Riordan und bisher bin ich begeistert. Ich finde Apollo einfach nur genial, denn er ist extrem witzig. Ich bin auch schon ganz gespannt darauf zu sehen, was in dem Buch alles geschieht und es freut mich total, meine Lieblingscharaktere wieder zu sehen. Ich hoffe ja, dass wir ganz viel von Nico erleben werden, denn er ist mein Lieblingscharakter überhaupt in Rick Riordans Büchern.

4. In welcher Sprache liest du am liebsten Bücher? Deutsch, Englisch oder in einer anderen?
Das ist ganz einfach. Englisch.
Kurz nachdem ich mit dem bloggen begonnen habe, habe ich auch angefangen auf Englisch gelesen und das gefällt mir um einiges mehr. Besonders da die Bücher dann nicht übersetzt worden sind und ich den O-Ton vom Autor habe und nicht den Stil des Übersetzers dazwischen. Ich lese zwar auch noch einiges auf Deutsch, aber auch nur dann, wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, um das Buch eines deutschen Autors oder es noch eines der deutschen Bücher auf meinem SuB ist. 
Der Grund, dass ich am liebsten auf Englisch lese, ist auch, dass die englischen Bücher hier in Deutschland meistens ein wenig günstiger sind und ich dann auch nicht immer auf eine Übersetzung warten muss, die vielleicht sogar gar nicht mehr kommen wird. Englisch ist einfach meine Lieblingssprache und ich habe sogar herausgefunden, dass ich die Dinge auf Englisch eher fühle als auf Deutsch. 

Samstag, 11. Juni 2016

[Rezension] Amie Kaufman & Meagan Spooner - These Broken Stars. Lilac und Tarver

Autor: Amie Kaufman & Meagan Spooner
Titel: These Broken Stars. Lilac und Tarver
Original Titel: These Broken Stars
Reihe: Band 1 von 3
Seiten: 496
Verlag: Carlsen
Veröffentlichung: 27. Mai 2016
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-646-92855-6
Preis: 13.99 €

Inhalt:
Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, dass die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken - außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls...

Zitate:
"Lilac Rose LaRoux. Unberührbar. Todbringend. Meine Eltern hätten mich besser Efeu oder Fingerhut oder Belladonna nennen sollen." (Pos. 370)

"Einen Moment lang überlege ich noch, ob ich sie wirklich allein gehen lassen soll, aber sie ist nicht mehr das Mädchen, das mit mir zusammen abgestürzt ist. Sie wird vorsichtig sein." (Pos. 2235) 

Meine Meinung:
These Broken Stars hatte ich schon eine ganze Weile im Auge und dank NetGalley und dem Carlsen Verlag hatte ich jetzt die Chance, es endlich zu lesen. Nachdem ich es erhalten habe, konnte ich es gar nicht erwarten, mit dem Lesen zu beginnen, besonders da es auch unter den deutschen Lesern so gut ankommt. Dadurch, dass es im englischsprachigen Raum und jetzt auch in Deutschland so gut ankommt, hatte ich natürlich sehr hohe Erwartungen an das Buch.
Der Einstieg fiel mir nicht sehr schwer. Ich konnte mich sehr schnell orientieren, aber dennoch hätte ich mir im Laufe der Handlung gewünscht mehr über das Universum in diesem Buch zu erfahren. Das hat mir leider gefehlt, denn ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, dass wir nicht viel erfahren haben. Ich hoffe, dass wir mit den nächsten Büchern noch mehr von dem Weltenbau zu sehen kriegen.
Schon ganz zu Anfang hatte ich den Gedanken, dass mich das Buch an Titanic erinnert, nur, dass die Handlung hier im All stattfindet. Dementsprechend fand ich auch den Namen des Raumschiffes gut gewählt und habe die Ironie dahinter sofort erkannt. Ich hatte, kurz nach dem Absturz von Lilac und Tarver, ein wenig Angst, dass die Handlung langsam und uninteressant sein würde, besonders da die beiden eine ganze Weile über den Planeten gewandert sind. Ich muss aber sagen, dass diese Angst komplett unberechtigt war, denn die Handlung verlief in einem sehr angenehmen Tempo und war absolut nicht langweilig. Irgendwas war immer los und man hatte das Gefühl, dass es kaum eine ruhige Minute gab. Je weiter man zum Ende kam, umso interessanter wurde alles. Allerdings hatte ich, nachdem ich paar Sachen aufgedeckt worden sind, kurze Zeit ein paar Verständnisprobleme, die sich mit der Zeit zum Glück Stück für Stück aufgeklärt haben. Es war definitiv ein interessantes Ende, mit dem ich nicht wirklich gerechnet hatte. 
Die Handlung dreht sich nicht nur um das Überleben von Lilac und Tarver auf dem fremden Planeten, sondern auch um die Beziehung zwischen den beiden. Ich hatte die meiste Zeit das Gefühl, dass ich mich nicht sehr verbunden mit den Charakteren fühlte, aber dann ist eine Sache geschehen, die mich vom Gegenteil überzeugt hat. Mir haben Lilac und Tarver sehr gut gefallen. Sie waren nicht so typisch für ein Jugendbuch und es gab auch, zum Glück, keine Insta-Love, wie es bei den meisten Büchern der Fall ist. Beide sich zwar voneinander angezogen, aber es wird nichts überstürzt angegangen, besonders da enorme Vorurteile in den Köpfen von beiden herrschen. Lilac merkt man es wirklich an, dass sie reich ist und damit einen anderen Status genießt als Tarver, aber auch ihm merkt man es an, dass er aus einfachen Verhältnissen stammt. Mir hat die Entwicklung der beiden sehr gut gefallen, denn man konnte richtig nach verfolgen, wie die beiden langsam an sich gewachsen sind und ihre Vorurteile gegenüber abgelegt haben. Für mich waren die Charaktere und auch ihr Verhalten einander gegenüber einfach nur passend.

Fazit:
Ein sehr toller Auftakt! Ich freue mich schon wirklich darauf, den zweiten Band zu lesen und bis dahin kann ich wirklich jedem empfehlen, dass Buch zu lesen. Es gab zwar ein zwei kleine Dinge, die mich gestört bzw. mir gefehlt haben, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ich das Buch unglaublich gerne gelesen habe.



Donnerstag, 9. Juni 2016

[Rezension] Sarah J. Maas - A Court of Mist and Fury

Autor: Sarah J. Maas
Titel: A Court of Mist and Fury
Deutscher Titel: -
Reihe: Band 2 von 3
Seiten: 624
Verlag: Bloomsbury
Veröffentlichung: 3. Mai 2016
Gelesen als: Paperback
ISBN: 978-1-4088-5788-5
Preis: ca. 10€

Inhalt:
Feyre is immortal.
After rescuing her lover Tamlin from a wicked Faerie Queen, she returns to the Spring Court possessing the powers of the High Fae. But Feyre cannot forget the terrible deeds she performed to save Tamlin's people - nor the bargain she made with Rhysand, High Lord of the Night Court.
As Feyre is drawn ever deeper into Rhysand's dark web of politics and passion, war is looming and an evil far greater than any queen threatens to destroy everything Feyre has fought for. She must confront her past, embrace her grifts and decide her fate.
She must surrender her heart to heal a world torn in two.

Zitate:
"That girl who needed to be protected, who had craved stability and comfort... she had died Under the Mountain." (S.121)

"I was a survivor, and I was strong. I would not be weak, or helpless again. I would not, could not be broked. Tamed." (S.226)

Meine Meinung:
A Court of Mist and Fury war eines der Bücher, welches ich am meisten erwartet habe. Ich habe mich so sehr bemüht, Spoilern aus dem Weg zu gehen, dass ich kaum auf Twitter war und Tumblr sogar gar nicht mehr geöffnet habe. 
Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, weil ich zur Auffrischung den ersten Teil nochmal kurz vorher gelesen habe, aber er wäre mir auch sonst so einfach gefallen, weil immer wieder auf die Geschehnisse im ersten Band verwiesen worden ist. Schon am Anfang war ich komplett ratlos, welche Richtung die Handlung schlagen wird, denn bei Sarah J. Maas kann man es wirklich nie wissen. Eine gewisse Spannung gab es aber von Anfang an. Besonders, da Sarah sich auf Feyre konzentriert hat und wie sie die Ereignisse von Under the Mountain verarbeitet und sich auch auf das Leben im Spring Court konzentriert. Jetzt konnten wir endlich mal erleben, wie das Leben dort ist, wenn Tamlin seine volle Magie hat und alle ohne Furcht leben können.
Was ich schon erwartet habe, war, dass die Handlung viel im Night Court spielen wird, was dann ja auch der Fall war. Ich habe mich wahnsinnig gefreut mehr vom Night Court zu sehen und besonders deren Bewohner. Wir haben wirklich viele tolle neue Charaktere kennen lernen dürfen, aber es gab auch welche, die ich einfach nur an die Wand klatschen wollte. Sarah schafft es einfach, alle ihre Charaktere extrem interessant zu gestalten, sodass man einfach immer mehr von ihnen haben will, aber gleichzeitig schafft sie es auch andere Charaktere so darzustellen, dass man sie einfach nur hassen kann, obwohl sie für andere Charaktere so liebenswürdig erscheinen. Sie sind wirklich wahre Parasiten. Jeder der das Buch gelesen hat, weiß wohl welchen Charakter ich meine. Feyres Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und ich habe es geliebt ihre Weiterentwicklung mitzuerleben und mit anzusehen, wie ihr geholfen wird, alle Dinge, die sie erleben musste, zu verarbeiten. Ich könnte noch so viel mehr sagen, aber dann würde ich das ganze Buch spoilern. 
Ich habe wirklich versucht das Buch langsam zu lesen, weil ich nicht wollte, dass es endet und ich dann ein Jahr auf den Abschluss warten muss, aber ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Das Buch war voller Spannung, Humor und einigen heißen Szenen. Außerdem gibt es eine Menge überraschender Wendungen, die alles in eine andere Richtung gebracht haben, als man nach der letzten Wendung erwartet hat.

Fazit:
Ein Meisterwerk. Das ist es, was A Court of Mist and Fury ist! Ist es schon zu früh das Buch zu rereaden? Und wie soll ich bitte ein Jahr auf den Abschluss warten? Wie soll ich den Abschluss überleben?



Dienstag, 7. Juni 2016

[Aktion] Gemeinsam Lesen #46

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "These Broken Stars" und bin bei 39%.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Sie wacht früh auf."

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Um das Buch herrscht im deutschen Sprachraum momentan ja ein totaler Hype und ich wollte es schon seit ein paar Jahren lesen. Dank NetGalley habe ich die Möglichkeit bekommen und ich muss sagen, dass es mir bisher sehr gut gefällt. Das erste was mir aufgefallen ist, war ja der Name des Raumschiffes und fand die Ironie dahinter richtig cool. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass die Charaktere sich passend verhalten. Lilac ist die Verwöhnte und etwas überhebliche und kann das auch nicht ganz ablegen, während Tarver der bodenständige ist und nicht zur oberen Schicht gehört und natürlich auch seine Vorurteile Lilac gegenüber hat. Toll ist dabei, dass die beiden nicht sofort hals über Kopf ineinander verliebt sind, sondern, dass es zwischen den beiden Reibereien gibt und nicht alles super einfach ist. Sie fühlen sich einander zwar hingezogen, aber hier würde ich noch nicht von Insta-Love sprechen. Ich bin ganz gespannt was noch so passieren wird.

4. Ist der aktuelle Schauplatz in deinem Buch ein Ort an dem du mal Urlaub machen wollen würdest?
Nein danke. Das was ich bisher von dem Planeten in "These Broken Stars", auf dem Tarver und Lilac gelandet sind, mitbekommen habe, scheint das kein toller Ort zu sein, so ohne andere Menschen. Ich habe doch lieber ein paar andere Leute um mich herum.

Sonntag, 5. Juni 2016

[Addicted to] Hamilton

Lange ist es her, dass ein Addicted To Post online gekommen ist. Der letzte war im September zur TV-Serie Mr. Robot. Endlich bin ich aber wieder nach etwas neuem süchtig, welches ich euch heute endlich mal vorstellen möchte. Hierbei handelt es sich um das US-Musical Hamilton.
Um das Musical gibt es schon seit langem einen riesen Hype und der ist auch im April bei mir angekommen. 
In dem Musical, welches es leider nur in den USA gibt, wird das Leben des amerikanischen Gründervaters Alexander Hamilton dargestellt. Bei dem Musical handelt es sich außerdem nicht nur um ein gewöhnliches Musical, sonders es hat so seine Besonderheiten, welche es am Broadway herausstechen lassen. Ich denke jeder, der an den Broadway denkt, denkt nicht an Hip-Hop Musik, aber diese finden wir hier im Musical wieder, genauso wie viele andere Genres, denn das Genie hinter Hamilton, Lin-Manuel Miranda, hat die Musik an die jeweiligen Charaktere etwas angepasst. Das was mir am Musical besonders gut gefällt, ist, dass es nicht von weißen Menschen aufgeführt wird, sondern es eine Voraussetzung für die Darsteller ist, aus einer anderen Kultur stammen. Ich weiß nicht, wie es bei anderen Musicals ist, aber bei dem hier gibt es keine richtigen Dialoge. Sie finden wirklich ALLE in den Songs statt, sodass man sich den Soundtrack anhören kann und das gesamte Musical erlebt. 
Das die Personen von damals, die ja alle weiß waren, von einer ethnisch gemischter Gruppe dargestellt wird, empfinde ich als ein tolles Zeichen und auch Lin-Manuel Miranda (der Mann am Mikro im Bild) wollte es so. Er wollte die Geschichte von damals mit dem Amerika unserer Zeit darstellen, welches wirklich multikulturell ist.
Ich wünschte, ich könnte euch dem Auftritt bei den Grammys verlinken, bei welchem der Cast den Opening-Song aufgeführt hat, inklusive der Kostüme, wie man auf dem Bild erkennen kann, aber dazu gibt es keine gute Aufnahmen auf YouTube. Deswegen verlinke ich euch aber mal den Auftritt aus dem Weißen Haus, bei dem die Solisten den Song vorgeführt haben. Um den Auftritt zu sehen müsst ihr bis 09:03 vorspulen, denn vorher hält Präsident Obama noch eine Ansprache.
Online finden sich ebenfalls ein paar Clips vom Musical, die vom Press Reel stammen und für Nachrichtenbeiträge genutzt worden sind. Hier zeige ich euch nur zwei verschiedene, weil in den meisten Beiträgen die selben Ausschnitte gezeigt werden. Das zweite Video ist von CBS Sunday Morning, in welchem das Musical nochmal genauer erläutert wird und was dahinter steckt.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das Musical so lieben würde, denn ich habe aus reiner Neugier mal reingehört, weil fast alle BookTuber, die ich sehe, davon gesprochen habe und besonders, weil es von dem Gründungsvater Alexander Hamilton handelt und ich mit Amerika auch nichts am Hut habe. 
Die Musik vom Musical läuft bei mir seit Ende April rauf und runter und es ist noch kein Ende in Sicht. Leider werde ich es wohl nie live sehen können, denn es ist in Amerika und dazu auch bisher noch ausverkauft. Näher als an Showclips und an die Ham4Ham Shows, die vor dem Theater stattfinden, werde ich wohl nie kommen. Die Ham4Ham Shows sind kleine Showeinlagen, die das Lotto, bei welchem man 10 Dollar Tickets für das Musical gewinnen kann, auffrischen und dabei lässt sich der Cast immer etwas besonderes einfallen. Hier sind meine zwei Favoriten.
Hamilton hat es außerdem geschafft, Rekorde zu brechen. Das Musical wurde 16 mal für die Tony-Awards nominiert, welches der wichtigste Preis für Musicals ist und das alleine ist schon ein Rekord. Ein zweiter Rekord ist, dass insgesamt 7 verschiedene Darsteller für einen Award nominiert sind. Jetzt heißt es am 12.Juni 2016 Daumen drücken, dass Hamilton und seine Darsteller viele dieser Awards mitnehmen kann.



Donnerstag, 2. Juni 2016

[Aktion] Top Ten Thursday #25


eine Aktion von Steffis Bücherbloggeria

Heutiges Thema: 10 Bücher, die verfilmt werden sollten