Mittwoch, 21. Juni 2017

[Rezension] Jenna Evans Welsh - Love & Gelato

Autor: Jenna Evans Welsh
Titel: Love & Gelato
Original Titel: Love & Gelato
Reihe:
Seiten: 400
Verlag: Harper Collins
Veröffentlichung: 12. Juni 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-95967-639-7
Preis: 12.99 €

Inhalt:
Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt. Plötzlich erschließt sich Lina eine Welt aus romantischen Kunstwerken, magischen Konditoreien – und heimlichen Affären. Dabei stößt sie auf eine tragische Liebesgeschichte und ein Geheimnis, das nicht nur ihr Leben verändern wird...

Zitate:
Meine Mutter hatte uns sechzehn Jahre lang voneinander ferngehalten. Warum waren wir jetzt zusammen?“ (Pos. 1073)

Wie konnte etwas denn endgültig sein, wenn man Menschen zurückließ, denen man nicht einmal seine Geheimnisse anvertraut hatte?“ (Pos. 3099)

Ich durfte nicht aufhören, sie zu vermissen. Nie. Das war eine Sache, die das Leben mir mitgegeben hatte und die ich nicht würde abschütteln können, wie schwer sie mir auch wurde.“ (Pos. 3754)

Meine Meinung:
Durch das sommerliche und schlichte Cover bin ich auf das Buch auf NetGaley aufmerksam geworden und der Klappentext hat mich auch sofort angesprochen. Einen herzlichen Dank an den Verlag, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Meine Erwartungen für das Buch haben sich eher in Grenzen gehalten, weil ich von dem Buch bisher nicht so viel gehört habe und nicht wusste worum es geht oder was mich erwartet, obwohl ich es schon ein paar mal auf Goodreads gesehen habe
Der Einstieg fiel mir nicht schwer, wobei mich der Prolog im ersten Moment etwas verwirrt hat, weil ich mit ihm absolut nicht gerechnet habe, aber ab dem 1. Kapitel ging es direkt weiter, wie ich es dann aufgrund des Klappentextes erwartet habe. Ich habe sehr schnell in die Handlung gefunden und es sah sehr vielversprechend aus, sodass ich immer weiter lesen wollte. Gespannt war ich auch auf die Umsetzung, die im Großteil nicht enttäuscht hat. Worauf ich mich richtig gefreut habe, war das italienische Feeling, das trotz all der vielen bildhaften und lebhaften Beschreibungen bei mir nie richtig ankam. Im Laufe der Handlung wurden ein paar Überraschungen aufgedeckt, was aber nicht wundert, da das aufgrund der Tagebucheinträge etwas wie eine kleine Detektivgeschiche geworden ist, denn Lina versucht dem Leben ihrer Mutter auf den Grund zu gehen. Es hat mir einiges an Spaß gemacht Lina und Ren dabei zu verfolgen und mit ihnen alles aufzudecken.
Leider kamen mir die Charaktere zu 08/15 und zu austauschbar vor. Lina, Ren und Howard haben etwas an Tiefe gewonnen, aber die restlichen Charaktere hatten keine Persönlichkeiten und waren absolut austauschbar. Von den Nebencharakteren ist mir jetzt schon keiner im Gedächtnis geblieben. Was mich enorm an Lina gestört hat ist, dass sie keinen Willen gezeigt hat, sich an ihre neue Umgebung anzupassen. Ich kann verstehen, dass sie zurück nach Hause will, aber man kann sich dennoch versuchen, sich ein wenig anzupassen. Am Ende des Buches hat sie immer noch nur ein einziges Wort italienisch gesprochen, obwohl sie schon eine Weile vor Ort lebt. Ich kann dafür leider absolut kein Verständnis aufbringen, da man definitiv mehr hätte aufschnappen können. Leider war mir das Buch im allgemeinen aber zu amerikanisch. Das war vielleicht auch der Grund, warum in mir keine Sommerstimmung aufgestiegen ist oder der italienische Flair nicht herübergekommen ist.
Das Ende hingegen hat mir allerdings wieder sehr gut gefallen. Es passte so richtig gut zur Geschichte und ich hätte tatsächlich noch gerne einen Epilog gehabt, der ein wenig auf die Zukunft geblickt hätte.

Fazit:
Das Buch hat mich leider nicht vom Hocker gerissen und hat auch ein paar Dinge, die mir nicht gefallen, aber alles in allem hat mich das Buch zufrieden zurückgelassen und es hat mir Spaß gemacht Lina dabei zu verfolgen, wie sie dem Leben ihrer Mom auf der Spur ist. Wer eine Sommerlektüre sucht, die nicht nur auf einer rosigen Liebesgeschichte basiert, ist mit dem Buch sicher bedient.


Sonntag, 18. Juni 2017

[Rezension] Cat Dylan - Feentanz

Autor: Cat Dylan
Titel: Feentanz
Reihe: Band 2 von ?
Seiten: 392
Verlag: Dark Diamonds
Veröffentlichung: 28. April 2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-646-30015-4
Preis: 3,99€

Inhalt:
**Hüte dich als Fee vor Vampiren**
Origami, Partys und gute Freunde: Das ist alles, was die 25-jährige Megan zu ihrem Glück braucht. Solange sie neben ihrem Job als Allround-Talent im eleganten Oceans Hotel noch genügend zum Feiern kommt, ist die Welt für sie in Ordnung. Sogar das plötzliche Liebesglück ihrer besten Freundin Eliza lässt sie nicht unbedingt neidisch, aber doch etwas beunruhigt zurück. Denn Elizas große Liebe ist ausgerechnet der beste Freund von Ash, dem verboten gutaussehenden Sonnyboy, der sich seit ihrer kurzen Affäre nie mehr bei Megan gemeldet hat. Dass Ash 110 Jahre alt ist und aus guten Grund ihre Nähe meidet, kann Megan natürlich nicht wissen. So wenig wie sie wissen kann, dass auch sie nicht ganz so gewöhnlich ist und ihr Blut Ash daher besonders anzieht...

Zitate:
„Erstens: Ich bin mein eigener Mensch. Zweitens: Ich bin alt genug, um mir die Beine zu vertreten, und drittens: Wenn Ihr Chef Zicken macht, soll er sich an mich wenden.“ (Pos. 724)

„Du bist die Superheldin deines Lebens! Niemand sonst. Also solltest du auch diejenige sein, die darüber bestimmt!“ (Pos. 901)

Meine Meinung:
Als ich das Buch auf NetGalley gesehen habe, musste ich es einfach anfragen, weil mir der erste Band so gut gefallen hat und ich unbedingt den zweiten Band lesen wollte. Dank des Verlags habe ich dann auch ein Rezensionsexemplar bekommen und ich war ganz aufgeregt, es zu beginnen.
Leider fiel mein Einstieg etwas holprig aus, weil es schon eine Weile her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe und meine Erinnerungen an die Geschehnisse etwas verschwommen sind. Nachdem ich mich aber ein paar Seiten eingelesen habe, war alles wieder gut und im Laufe des Buches kamen auch die restlichen Erinnerungen wieder hoch.
Auch, wenn mir der erste Band super gefallen hat, hatte ich keine hohen Erwartungen, weil meine Erinnerungen einfach so schlecht waren und ich auch keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Zudem habe ich den Klappentext auch nicht gelesen, was ich absolut nicht bereue.
Die Handlung konnte mich erfolgreich an sich fesseln und auch die Umsetzung ist mir keineswegs negativ aufgefallen. Besonders toll hat mir gefallen, dass die Welt der Nachtschwärmer weiter ausgebaut worden ist und man als Leser einiges neues erfährt, aber nicht zu viel auf einmal. Mir sind glücklicherweise keine Unstimmigkeiten in der Welt der Nachtschwärmer aufgefallen, was mich gleich noch glücklicher macht. Es gab auch einige Überraschungen, besonders da ich den Klappentext nicht kannte und ohne irgendetwas zu wissen das Buch begonnen habe. Manche der Überraschungen hätte man sich sicher auch selber denken können, aber bei mir war das definitiv nicht der Fall.
Leider war ich nicht der größte Fan von den Protagonisten, obwohl sie doch ganz sympathisch sind. Sie wirkten beide recht konstruiert und etwas überzogen, sodass ich ihre Handlungen und Gefühle nicht ganz nachvollziehen konnte. Mir hat doch der ein oder andere Nebencharakter um einiges besser gefallen und ich hoffe, dass diese auch noch ihr eigenes Buch bekommen.
Es ist nun schon etwas her, dass ich das Buch gelesen habe und an das Ende kann ich mich kaum noch erinnern, was nicht für das Ende spricht. Auch wenn ich mich nicht mehr wirklich dran erinnere, wie es geendet hat, weiß ich aber dennoch, dass ich das Ende in dem Moment, in dem ich es gelesen habe, ganz gut und passend fand.

Fazit:
Feentanz ist eine tolle und gelungene Fortsetzung, die ein paar kleine Schwächen aufweist. Das ist eine Buchreihe, bei der ich die einzelnen Bücher eher in kürzeren Abständen lesen müsste. Wer aber auf Paranormale Romanzen steht, dem kann ich diese Reihe mit ganzem Herzen empfehlen.



Freitag, 16. Juni 2017

[Rezension] Mona Kasten - Feel Again

Autor: Mona Kasten
Titel: Feel Again
Reihe: Band 3 von 3
Seiten: 466
Verlag: LYX
Veröffentlichung: 26. Mai2017
Gelesen als: E-Book
ISBN: 978-3-7363-0472-7
Preis: 9,99€

Inhalt:
Unter normalen Umständen würde Sawyer einen Typ wie Isaac keines zweiten Blickes würdigen. Er ist zu nett, zu höflich, zu schüchtern – und damit genau das Gegenteil von ihrem üblichen Beuteschema. Doch als sie mitbekommt, wie sich ein paar Mädchen über ihn lustig machen, kann sie nicht tatenlos zusehen. Kurzerhand tut sie so, als wäre sie sein Date, und küsst ihn leidenschaftlich. Isaac, der ziemlich überrumpelt ist, bittet sie daraufhin um Hilfe: Er will dringend seinen Ruf als Nerd loswerden. Die beiden schließen einen Deal: Sawyer macht aus Isaac einen Bad Boy und dafür seine Entwicklung als Fotoprojekt für ihr Studium festhalten. Doch aus dem Deal wird schnell mehr...

Zitate:
„Das war es, was ich an Kunst so liebte. Es gab kein Richtig und kein Falsch, kein Schwarz oder Weiß. Alles war okay, alles hatte seine Berechtigung.“ (Pos. 244)

So wollte ich ihn auf den Bildern zeigen. Dieses Gefühl von Unbeschwertheit, Zugehörigkeit und Liebe, das er hier versprühte, aber auch den Schmerz und die Traurigkeit in deinen Augen wollte ich dokumentieren.“ (Pos. 2687)

Meine Meinung:
Auf Feel Again habe ich wie auf heißen Kohlen gewartet. Das Buch ist wohl eines der wenigen deutschen Bücher, die ich unbedingt haben musste und durch eine wundervolle Überraschung fand ich plötzlich eine E-Mail vor, in der stand, dass ich das Buch vom Verlag über NetGalley erhalten habe. Damit also einmal einen herzlichen Dank an den Verlag und NetGalley, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt worden ist.
Ich hatte definitiv hohe Erwartungen, was das Buch anging, denn die ersten beiden Bücher haben mir sehr gut gefallen und als ich erfahren habe, dass Sawyer die Protagonistin in dem Buch ist, habe ich mich richtig gefreut, weil wir von Sawyer nie so viel erfahren haben. Der Einstieg ist mir zum Glück leicht gefallen, weil mir all die Charaktere gut in Gedanken geblieben sind mit ihren Geschichten, aber es wurde auch immer wieder zurückgeblickt.
Von der Handlung und Umsetzung ist Feel Again wohl mein Favorit. Ich liebe die Thematik, den Nerd in einen Bad Boy zu wandeln einfach und ich war absolut gespannt auf die Umsetzung, welche sehr gut gelungen ist. Klar, dass Thema ist vielleicht nichts neues, aber es wurde sehr erfrischen umgesetzt und Mona Kasten ist auch immer tiefer in die Handlung eingetaucht. Glücklicherweise fühlte sich die Handlung nicht konstruiert an, sondern absolut natürlich und ich hatte das Gefühl, dass diese Geschichte auch in der Realität absolut geschehen könnte.
Nicht nur die Handlung fühlte sich echt an, sondern auch die Protagonisten. Ich konnte mich recht gut mit Isaac identifizieren und ich denke, dass ganz viele sich mit den Charakteren von Mona Kasten identifizieren können. Für mich persönlich waren Sawer und Isaac die sympathischsten Protagonisten der Trilogie und ich habe es geliebt, neue Nebencharaktere kennen zu lernen und mehr über Sawer & Isaas's Familie und Freunde zu erfahren. Die Charakterentwicklung der beiden war ebenfalls phänomenal. Man konnte die Entwicklung gut sehen und mitverfolgen, was ich absolut geliebt habe.
Natürlich darf das Drama auch nicht fehlen, besonders zum Ende hin, aber es war zum Glück nicht zu stark aufgesetzt. Es war definitiv passend, aber nicht langweilig und ich bin mit dem Ende des Buches definitiv zufrieden.

Fazit:
Ein sehr gelungener Abschluss! Es sind keine Wünsche offen geblieben, vielleicht außer dem Wunsch, dass ich gerne mehr gehabt hätte. Feel Again ist wohl meiner liebster Band der Trilogie. Wenn ihr die Trilogie noch nicht kennt, dann solltet ihr das schnellstens ändern.




Samstag, 3. Juni 2017

[Monatsrückblick] Mai 2017

Und der nächste Monat ist rum. Ich kann es gar nicht glauben, dass wir schon Juni haben und ich Ende nächsten Monat wieder nach Hause fliege und mein Auslandsjahr vorbei ist. Ich bin schon mächtig froh, wenn es vorbei ist, weil ich einfach nur noch nach Hause möchte und mein Leben vorantreiben will. Ich hab das Gefühl, dass ich hier in Bristol nur noch auf einer Stelle bleibe und nicht weiterkomme. Aber bald ist es tatsächlich ja soweit. 
Der Mai war recht ereignislos, wenn ich daran zurückdenke, außer einen Ausflug nach Cardiff mit einer Freundin, welcher mir für immer in Erinnerungen bleiben wird. Leider fliegt besagte Freundin in ein paar Tagen wieder nach Deutschland, weil ihr Jahr schon vorbei ist. Über den Mai gibt es wirklich nichts großartiges zu sagen, aber manchmal ist das einfach so. Auch wenn sonst nicht viel geschehen ist, habe ich es geschafft eine Menge zu lesen.

Statistik:
Gelesen: 9
Seitenzahl (insgesamt): 3266
Seitenzahl (Schnitt am Tag): 105,4
Durchschnittliche Bewertung: 3,9
Neuzugänge: 7
SuB (am Ende des Monats): 38 (Vormonat: 38)

Gelesen:
1. Stephanie Perkins - Lola And The Boy Next Door
2. C.M. Owens - Property of Drex #2
3. Sarah J. Maas - A Court of Wings and Ruin
4. Rick Riordan - The Dark Prophecy
5. Sabine Schulter - Blurache
6. Chimamanda Ngozi Adichie - We Should All Be Feminists
7. Cat Dylan - Feentanz
8. C.M. Owens - Hooked on the Game
9. Mona Kasten - Feel Again

Monatshighlight:

Enttäuschung des Monats:
Zu dem Buch muss ich sagen, dass es nicht schlecht war, ich aber deutlich mehr erwartet habe und es mich deshalb ein wenig enttäuscht hat. Der erste Band war meiner Meinung nach deutlich stärker und hat mich mehr in seinen Bann gezogen, als der zweite Band.